Erotische Geschichte von Birgit, Teil 4

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23.10.2009 | Birgit

Im vierten Teil von Birgits erotischer Geschichte erklärt der Lehrer, dass jeder Geschlechtsverkehr den Menschen in seinem Inneren berührt.

 

 

(jlp)
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So, nun war es raus. Nach diesem Orgasmus veränderte sich etwas in mir. In meinem Kopf begann eine neue Art von Besessenheit zu wachsen, die ich zuvor unterdrückt hatte, ich konnte die Liebkosungen von Sergej nicht mehr ertragen. Er tat immer ein und dasselbe, die Missionarsstellung und am Ende Oralsex und sein ewiges Betteln, ich solle seinen Samen schlucken, was ich wirklich nicht konnte. Ich war nicht mutig genug, ihm das zu sagen, ich konnte ihm nicht einmal sagen, dass ich ihn verlassen möchte, weswegen ich in Depressionen verfiel.

“Aha, dir hat es gefallen, das hört sich doch wunderbar an. Und du denkst jetzt wahrscheinlich, dass ich dafür die ganzen Lorbeeren ernte, nicht wahr.” Mein Lehrer lachte ruhig. “Natürlich, oder nicht ...?” “Nein, es ist nicht so, Schätzchen. Du bist diejenige. Du hast dein Talent gezeigt, dessen du dir wahrscheinlich überhaupt nicht bewusst bist.” Seine Worte überraschten mich wieder. Ich war überzeugt, dass er die Lorbeeren für sich wird einheimsen wollen. Dass er das nehmen wird, was ich ihm anbiete, und nicht nur das, dass er sofort Sex mit mir würde haben wollen. Das wäre mir in Wirklichkeit sogar am liebsten. Er berührte mich aber dort, wo ich es am wenigsten wollte: im Innern. Was will er bloß von mir?

“Schätzchen, man hat dir dich nicht eingeflößt, dass der Sex mit einer zweiten Person dein Inneres nicht berührt? Ich hoffe, dass man dir das nicht aufgebunden hat, denn das ist eine große Lüge. Glaube es mir. Ich verkehre schon lange mit euch, mit euch Frauen, ich verehre euch. Ich habe mein Leben euch gewidmet. Schon auf der Toilette habe ich dein großes Talent erkannt."

“Was für ein Talent?”

“Das Talent, dem Allerhöchsten zu dienen – dem Genuss.”

“Ach was, Sie übertreiben.”

“Nein, überhaupt nicht. Ich habe es schon in deinen Augen gesehen, als ich dich von der anderen Seite der Bar beobachtete. Es gibt wenige Frauen von dieser Sorte und ein solches Talent kann nicht versteckt gehalten werden. Vielleicht wird es von einem unerfahrenen Mann nicht sofort entdeckt. Wahrscheinlich weiß dein Mann nicht, was er damit anfangen soll … und weißt du, was deine Aufgabe in deiner Ehe ist?”

“Erinnern Sie mich nicht an meine Ehe, ich bitte Sie!”

“Warum nicht? Du hast doch Probleme, nicht wahr? Und ich bin bereit, dir zu helfen, diese Probleme zu lösen. Die Ehe ist der wertvollste Status für jede Frau, du musst nur deine Rolle darin entdecken.”

Danach herrschte eine Zeit lang Ruhe. Wir sahen uns in die Augen. Er wartete darauf, dass ich die Bedeutung seiner Worte langsam erfasse.

Das, worüber er redete, entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Ich war total verwirrt. Dass ich bei jemandem, mit dem ich nur ficken wollte, solche Gedanken auslösen konnte?! Mir wurde heiß und ich trank mein Glas in einem Zug aus. Er schenkte mir noch einmal ein und wir schwiegen weiter. Ich trank. Ich begann tief zu atmen. Ich konnte ihn nicht mehr ansehen.

“Sandra, steh auf, ... trink noch dieses Glas aus, ... so ... steh jetzt auf!”

Meine Beine zitterten, ich stand da und traute mich nicht, mich zu bewegen.

“Möchtest du gehen?”

Es war qualvoll. Ich spürte eine unbekannte Kraft, die langsam in mich hineinfloß und mich regungslos dastehen ließ. Ich schüttelte den Kopf.

“Gut, dann möchte ich, dass du dich ausziehst, ich möchte dich nackt sehen.” Ich gehorchte ihm und spürte dabei ein gewaltiges Lustgefühl, das dort schon lange auf mich gelauert hatte.

Ich zog meine Kleider ganz langsam aus. Er unterbrach mich nicht dabei, mein Rhythmus entsprach seinem. Am Ende verweilte ich ein bisschen bei meinem Höschen, bei meinem schwarzen Tanga-Höschen mit einer sandfarbigen Spitze, das an der Hüfte mit einem weißen Schnürchen zusammengebunden war. Langsam begann mein ganzer Körper zu zittern. Seine Zigarette glimmte eine Ewigkeit. Ich war ganz nackt.

“Komm zu mir. Oh Gott, du bist wunderschön! Wie alt bist du?”

“Dreißig.”

“Wunderbar, das sind die Jahre, in denen der weibliche Sexus aufblüht. ”

 

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