Wissen Sie, was Sexsucht ist?
Wissen Sie, was Sexsucht ist?
Sexsucht ist alles andere als eine erfreuliche Erscheinung. Erfahren Sie alles über die Sexsucht und de Probleme, die sie mit sich bringt.

Wenn man an Sexsucht leidet, schreckt man nicht davor zurück, für Sex zu bezahlen oder gar darum zu betteln. (jlp)
Sexsucht macht unglücklich!
Menschen, die an Sexsucht leiden, müssen sich nicht selten dumme Bemerkungen und Vorurteile darüber anhören, wie gut es ihnen doch geht. Doch ihr Leben und das Leben ihrer Nächsten ist durch die Sexsucht alles andere als leicht. Sexsucht bedeutet nicht einfach Sex Tag und Nacht zu haben und unbekümmert die eigenen sexuellen Bedürfnisse zu stillen, sondern Sexsucht bedeutet ein Leben ohne Intimität und in Einsamkeit.
Wie entwickelt sich die Sexsucht?
Die Sexsucht entwickelt sich, wenn intensive sexuelle Erfahrungen kurzzeitig, jedoch effektiv zur Verdrängung von Beklommenheit und Angstneurosen, Gefühlen der Einsamkeit, Depressionen, Schmerzen usw. benutzt werden. Eine Person, die an Sexsucht leidet, verspürt, nachdem sie ihre Droge bekommen hat (nämlich Sex), ein Gefühl der Sicherheit und Stärke, sie hat das Gefühl, Herr der Lage zu sein. Doch wie bei jeder anderen Sucht kommt auch bei der Sexsucht nach dem Rausch wieder die Krise und die Probleme kehren mit neuer Intensität zurück.

Die Sexsucht entwickelt sich, wenn intensive sexuelle Erfahrungen kurzzeitig zur Verdrängung von Beklommenheit und Angstneurosen benutzt werden. (jlp)
Wer erkennt man Sexsucht?
Der Teufelskreis der Abhängigkeit ist somit geschlossen. An Sexsucht leiden vor allem emotional instabile Personen, Personen, die schwer ein Vertrauens- und intimes Verhältnis zu anderen Personen aufbauen. Der Adrenalinschub beim Geschlechtsverkehrs gibt ihnen ein Gefühl von ekstatischer Erregung, die durch die Gefahr, erwischt zu werden, noch verstärkt wird. An Sexsucht leidende Menschen setzen durch die unkontrollierten sexuellen Abenteuer ihre Karriere, Beziehungen, Familie, ... aufs Spiel.
Wie äußert sich die Sexsucht?
Die Sexsucht ist nicht wegen des Geschlechtsakts an sich problematisch, sondern wegen des Umstandes, wie sie das Leben des Betroffenen dominiert und damit auch zerstört. Wenn man an Sexsucht leidet, lebt man gerne seine Fantasien aus, man ist davon besessen, die Arbeitskollegen/-innen zu verführen, Sex an öffentlichen Orten zu haben, kompulsiv zu masturbieren, für Sex zu bezahlen oder gar darum zu betteln. Wegen der Sexsucht hat man kein Gefühl für die Intimsphäre seiner Mitmenschen, was manchmal sogar zu Vergewaltigungsversuchen führen kann. Manche belästigen Kinder und Tiere, fetischisieren Körperflüssigkeiten, Kleider und Gegenstände, die Sexsucht macht sie zu Hauptkonsumenten von Telefon- und Internetsex.

An Sexsucht leiden vor allem emotional instabile Personen. (jlp)
Sexsucht ist eine Krankheit
Beispiele von Sexsucht gibt es unzählige, die Palette reicht vom Komischen bis zum Tragischen. Jedoch sollte keine Sucht als Kuriosität behandelt werden, weil es sich dabei immer um Menschen handelt, die darunter leiden und sich nicht selbst helfen können. In unserer Gesellschaft verstecken sich viele Menschen, die an Sexsucht leiden, aber nur wenige suchen fachliche Hilfe auf. Mehr über die Behandlung von Sexsucht erfahren Sie im Exclusive-Bereich unseres Portals.























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